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Ein wunderbares kleines aber feines Buch
das zum Nachdenken anregt!
Diane Broeckhoven beschreibt den Alltag und die
typischen Gewohnheiten in der Beziehung von
Alice und Jules. Diese eingefahrenen
Lebensgewohnheiten werden mit dem Tod des Herrn
Jules ploetzlich unterbrochen. Alice, die noch
einiges Aufzuarbeiten und zu klaeren hat mit
ihrem toten Mann, beschliesst, noch einen Tag
mit ihm zu verbringen.
Wie jeden Morgen um zehn, soll auch heute der
autistische Nachbarjunge David zu seiner
taeglichen Schachpartie bei Herrn Jule vorbei
kommen. Da die Grossmutter Davids im sterben
liegt, gelingt es Alice nicht, seiner Mutter
abzusagen und David muss auch noch zu allem
Ueberfluss die Nacht bei dem toten Herrn Jules
und Alice verbringen.
Eine melancholische Geschichte ueber das Zusammenleben
und Abschiednehmen zweier Menschen. Es ist sehr
behutsam geschrieben und doch ungewoehnlich.
Gerade diese andere Art von einem Menschen
Abschied zu nehmen hat mich sehr beeindruckt.
Sandra, 10.05.2008 |