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Nach den ersten Seiten dachte ich mir, oh weh,
das war wohl ein Fehlgriff. Doch das sollte sich
als Irrtum erweisen. Der Roman wird von Seite zu
Seite besser und gibt einen Einblick in die
Arbeit der Parteizentrale, wie auch dem
Konkurrenzkampf der an Uni's herrscht.
Obwohl nie Namen in diesem Roman genannt werden,
weiss man doch sogleich um wenn es sich hier
handelt, wen von IHR oder IHM aus-dem-Sueden
gesprochen wird. Susanne Fengler gibt einen
humorvoll, ironischen Blick hinter die Kulissen
der Partei und ihrem Wahlkampf. Eigentlich
sollte es uns "Himmelangst" werden wie "menschlich"
dort gearbeitet wird.
Auch ist die Paralelle von dem Gedicht "Haar der
Berenike" von Kallimachos, und der "Grossen
Vorsitzenden" unuebersehbar. War die "Haarpracht"
doch immer wieder ein Thema in Deutschland, bis
ein Haarstylist, aus Wahltaktischen Gruenden,
IHR Haar telegen zurechtschnitt.
Wer sich ein wenig fuer Politik interessiert und
auch der Griechischen Geschichte nicht ganz
abgeneigt ist, sollte diesen satirischen Roman
von Susanne Fengler unbedingt lesen.
Sandra, 28.08.2008 |