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In
starker Erinnerung an den sechsten Band, habe
ich den Anfang und das Ende im Gedaechtnis
behalten.
Natuerlich ist es undankbar das vorletzte Buch
einer Reihe zu sein, da die Handlung eher flach
gehalten wird. In diesem Fall wurde zuviel
Gewicht auf Nebensaechlichkeiten gelegt. Erst ab
den letzten hundert Seiten wird das Buch richtig
spannend. Der Ton, in diesem Band, wird
eindeutig schaerfer und die Leichtigkeit von den
anderen Baenden fehlt. Auch fehlen mir die
Weasley Zwillinge mit ihrem Witz und Charme.
Die Figuren im Roman passen nicht mehr so recht
in ein Schema. Dumbeldore wird alt, Snape ist
undurchsichtiger den je, ueberhaupt, Charaktere
die man liebgewonnen hat, sind auf einmal
durchgedreht. Was wohl daran liegt, dass die
einen tief in der Pubertaet stecken und die
anderen nervoeser werden durch die immer
groesser werdende Bedrohung von Voldemort.
Harry Potter und der Halbblutprinz ist einfach
nur eine Einfuehrung zum siebten und letzten
Band von Rowling. Bleibt zu hoffen, dass die
Autorin wieder zu ihrer alten From zurueck
findet beim Band Nr. 7.
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