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Dieses Buch
war sozusagen mein Einstiegsroman in das Genre "Historie"
vor 12 Jahren. Damals wie heute finde ich die
Geschichte ueber Johanna spannend und
lesenswert.
Es
geht um ein Maedchen, welches hochintellegent,
im finsteren Mittelalter des neunten
Jahrhunderts heranwaechst. In einer Zeit, in der
Frauen so gut wie keine Rechte haben. Ihr Vater
ist ein fanatischer Glaeubiger und Dorfpriester
in Ingelheim, waehrend ihre Mutter aus der
Normandie stammt und gewalttaetig zum
Christentum bekehrt wurde. Heimlich erzaehlt
Johannas Mutter ihrer Tochter die Geschichten
ihrer Goetter.
Matthias, Johannas aelterer Bruder unterrichtet
seine Schwester, heimlich, bis zu seinem fruehen
Tod. Danach versucht Johanna selber ihre Studien
weiterzufuehren, bis eines Tages der Paedagoge
Aeskulapius vor der Tuere des Vaters steht. Er
ermoeglicht Johanna an der Scola in Dorstadt zu
studieren. Nach einem Ueberfall der Normanen auf
Dorstadt ueberlebt Johanna als Einzige. Diese
Gelegenheit ergreift sie und geht, als Mann
verkleidet, ins Kloster zu Fulda. Dort erfaehrt
sie auf einmal Achtung und Anerkennung und kann
als Moench ihre Studien weiterfuehren bis hin
zum Medikus.
Als aber nun die Pest ausbricht, an der Johanna
erkrankt, muss sie mit einer Enttarnung rechnen.
So flieht sie aus dem Kloster und findet
Unterschlupf bei Freunden die Johanna gesund
pflegen. Nach ihrer Genesung geht Johanna nach
Rom, bekommt eine Stellung als Leibarzt vom
Papst und wird spaeter selber in den Papststuhl
gewaehlt.
Ob
nun diese Legende wirklich authentisch ist,
daran scheiden sich die Geister. Wirklich
wichtig ist diese Frage nicht, wenn man einfach
ein fesselnd spannendes Buch lesen moechte um
ein paar Stunden gut unterhalten zu werden.
Sandra, 08.05.2008
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