Leonie stammt aus einer altehrwürdigen
Buchhändlerfamilie. Wie schon ihre
Großmutter ist auch sie eine „Hüterin der
Wirklichkeit“. Ihre Aufgabe ist es, über ein
riesiges Archiv auf der „anderen Seite“ zu
wachen, in dem Scriptoren – hässliche Gnome
– damit beschäftigt sind, minutiös Buch über
das Leben jedes einzelnen Menschen zu führen.
Als ihre Eltern ein Buch aus dem Archiv
entwenden, muss sich Leonie einem
gefährlichen Kampf um die einzig gültige
Wahrheit stellen, denn die Beiden schreiben
die Wirklichkeit um – mit katastrophalen
Folgen!
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Viele Wendungen, verschiedene
Wirklichkeitsebenen und ein wenig in die Laenge
gezogen ist "Das Buch" von den Hohlbeins.
Allerdings ist die Idee, was passieren wuerde
wenn man die Vergangenheit umschreibt, sehr
interessant.
Leonies erster Besuch im Archiv verbreitet eine
unheimliche und gruselige Spannung. Leider
haeufen sich diese Besuche, die dann teilweise
in einem actionreichen Gemetzel enden. Um sich
in diesem Labyrinth nicht zu verlieren, in der
eine neue und doch alte Geschichte immer wieder
beginnt, sollte man beim lesen recht gut
aufpassen, sonst hat man leicht das Gefuehl
einige Seiten versehentlich ueberblaettert zu
haben.
Alles in allem ein fesselnder Roman, dem ein
paar Seiten weniger gut getan haetten.
Sandra, 18.06.2008 |