Shantaram erzählt in fiktionaler Form die
Geschichte von Roberts eigenem Leben: Als
der Australier Lindsay in Bombay strandet,
hat er zwei Jahre seiner Gefängnisstrafe
abgesessen und ist auf der Flucht vor
Interpol. Zu seinem Glück begegnet er dem
jungen Inder Prabaker, der ihn unter seine
Fittiche nimmt. Auf ihren Streifzügen durch
die exotische Metropole schliessen die
beiden eine innige Freundschaft. Von
Prabaker lernt Lindsay nicht nur die
Landessprache, sondern auch, mit sich ins
Reine zu kommen: Er wird zu Shantaram ,
einem Mann des Friedens und kämpft für die
Ärmsten der Armen. Doch dann verfällt
Lindsay der geheimnisvollen Karla, einer
Deutsch-Amerikanerin mit dubiosen Kontakten
zur Unterwelt Ein Roman, so leidenschaftlich
wie der Herzschlag Indiens, voller Wahrheit
und Poesie.
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Ein englischer Freund hat zu mir gesagt, das
Buch musst du lesen, du hast ja ueber 6 Jahre in
Indien gelebt. Er gab mir die englische Version.
Als ich angefangen hatte das Buch zu lesen, habe
ich mich wie in Indien gefuehlt. Der indische
Slang, die Gegend, das Essen, Tee und die Namen,
so wie ich Indien kennengelernt hatte. Das Buch
handelt aber nicht ueber Indien. Die Geschichte
koennte ueberall passiert sein. Shantaram
beschreibt eher, wieviel Energie man braucht um
seine "Freiheit" zu erleben, aber auch wie
leicht Freundschaften entstehen. Freundschaft
und Vertrauen ist ein wichtiger Bestandteil in
seiner Geschichte und seiner Zeit in Indien.
Shantaram ist eine starke staendig kaempfende
Persoenlichkeit welche zum Teil mit viel
Unterstuetzung aber auch durch viel eigener
Kraft beweisst, dass das Leben immer irgendwie
zu meistern ist. Manchmal hat man das Gefuehl er
hat diese harte Zeit sogar genossen.
Andreas, 14.12.2008 |